Finanzen
- Kalkulation, Kostenstand und Obligo
- Ergebnis (P&L), Cashflow, Rechnungen und Offene Posten
- Budget, Szenarien, Finanz-Check
- Belege, Buchhaltung mit DATEV-Import, Reporting
Controlling für Film, TV und Werbung
conever rechnet aus Buchhaltung, Kostenstand, Verträgen und offenen Rechnungen eine laufende Prognose – je Projekt, je Monat, je Bankkonto. Geschäftsführung und Herstellungsleitung sehen, wie lange die Mittel reichen, wann eine Finanzierungslücke droht und wo jetzt eine Entscheidung ansteht.
Eine Excel weiß nur, was zuletzt jemand eingetragen hat. conever rechnet mit dem, was gebucht, beauftragt und vertraglich vereinbart ist – und meldet sich, wenn ein Wert kippt.
Fünf Fragen
Eine Excel beantwortet sie nur so gut, wie sie zuletzt gepflegt wurde – und meistens erst, wenn jemand danach fragt. In conever stehen die Antworten bereit, weil sie aus denselben Zahlen entstehen wie Kostenstand, P&L und Cashflow.
Der Cashflow schreibt den Saldo jedes Bankkontos Monat für Monat fort – Hauptkonto und Projektkonten getrennt, aus Buchungen, offenen Rechnungen, Personalverträgen und Plan. Für das Bankgespräch rechnet die Bankenprognose weiter, mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit je Projekt.
Cashflow · BankenprognoseDie Reichweite teilt die verfügbare Liquidität – Kontostand plus Kreditlinie – durch das, was Overhead und Personal jeden Monat kosten. Fällt sie unter Ihre Schwelle, meldet sich conever. Im Szenario nehmen Sie einen erwarteten Auftrag heraus und sehen, was das für das Konto heißt.
Dashboard Führung · Szenarienconever prüft jeden Monat des Jahres darauf, ob Kontostand und Kreditlinie den geplanten Abfluss decken. Reißt eine Lücke auf, steht sie mit Zeitraum und Tiefstand im Finanz-Check und als roter Punkt am Cashflow – bevor der Kontoauszug sie zeigt.
Cashflow · Finanz-CheckZwölf Prüfungen laufen über Liquidität, Ertrag, Projekte und offene Posten. Jede Auffälligkeit kommt mit Begründung, nächstem Schritt und Sprung in die betroffene Zahl; der Finanz-Check ordnet sie nach Dringlichkeit. Wenn Sie es freigeben, schreibt die KI zusätzlich Hinweise aus Sicht der Geschäftsführung.
Finanz-Check · Wochenmail · KI-HinweiseJede Warnung bleibt mit Kenntnisnahme, Notiz und Verlauf festgehalten. Die Prognose-Güte zeigt, wie belastbar die Zahlen gerade sind, der Bericht des Finanz-Checks geht als PDF an Beirat, Bank oder Gesellschafter. Das unterstützt die Dokumentation Ihrer Krisenfrüherkennung nach § 1 StaRUG.
Finanz-Check · Prognose-GüteDas Problem
Buchungen tröpfeln Wochen später aus der FIBU. Die Planung liegt in einer Excel, die eine teure Führungskraft von Hand pflegt — bis sie im Dreh keine Zeit mehr dafür hat. Und wenn die Geschäftsführung fragt, wo ein Projekt steht, beginnt erstmal die Suche. Nicht die Antwort.
Die Plattform
Belege, Projekte, Personal, Cashflow und Ergebnis entstehen aus denselben Daten — nicht aus fünf Tools, die nachts nicht miteinander reden.
Was conever macht
Nach jedem Journal-Import stehen die gebuchten IST-Kosten im Projekt-Kostenstand und ersetzen den Plan des Monats von selbst; conever schreibt sie mit der Kalkulation zu Endkosten fort. Pro Konto, pro Monat, pro Projekt — ohne dass jemand etwas nach Excel kopiert.
Vergangene Monate zeigen IST, künftige Monate die aktuelle Planung. Das Jahresergebnis schreibt sich über Projekte, Erlöse und Kostenarten fort — ohne dass jemand nachts eine Datei zusammenkopiert.
Forecast und OPOS liegen in einer Ansicht. Sie sehen sofort, welche geplanten Eingänge schon durch offene Rechnungen gedeckt sind — und wo eine Annahme noch auf dem Prüfstand steht.
Frühwarnung
conever prüft den eigenen Zahlenstand bei jedem Öffnen von Cashflow, Dashboard, Projekten und offenen Posten gegen Ihre Schwellen — Finanzierungslücke, Kreditlinien-Dauerauslastung, Liquiditäts-Reichweite, Projekt-Margen, OPOS-Alterung, Prognose-Güte. Auffälligkeiten stehen mit Begründung und nächstem Schritt im Finanz-Check und freitags in der Wochenmail. Fängt sich ein Wert wieder, verschwindet die Warnung von selbst.
Finanz-Check
Rund um den Zahlenstand
Planung, Belege, Personal und Produktion speisen denselben Zahlenstand. Freigegebene Belege zählen sofort als vorläufiges IST, Personalkosten kommen aus den Verträgen, Szenarien rechnen mit den Live-Zahlen.
Echte Oberfläche, erfundene Demo-Produktionen.
Kalkulations-Modul XL
Produktionsphasen, Crew-Timeline, Variablen und Formeln, Positionslogik von Buy-out bis Beistellung — in einem Modul. Versionen lassen sich abzweigen und vergleichen, Auftraggeber bekommen einen Freigabe-Link. Der FFA-Export prüft vor dem Schreiben und protokolliert jede Datei.
KI-Unterstützung
Die KI bekommt dieselben Werte, die am Bildschirm stehen, und rechnet nichts nach. Sie kommentiert, weist auf Auffälligkeiten hin und macht Vorschläge. Entscheiden tun Sie.
Die Datenbank liegt in Deutschland, KI-Anfragen gehen an Anthropic in den USA. Einzelheiten in der KI-Transparenz.
Buchhaltung erklärt die Vergangenheit. Produktion plant die Zukunft. conever ist der Ort, an dem beides zusammenkommt.
// conever — 360° Financial IntelligenceIm Einsatz seit Q1 2026
Wer steckt dahinter
Nils Löhr war Produktionsleiter bei ITV Studios Germany, Head of Production bei M.E. Works, Herstellungsleiter bei Gruppe 5 und ist Fachinformatiker. conever übersetzt diese Praxis in Software: Kostenstände, Forecasts, Belege und Personalplanung laufen dort zusammen, wo Produktionsentscheidungen wirklich vorbereitet werden — nicht dort, wo ein Reporting-Tool sie hübsch macht.
Rechte und Sicherheit
Häufige Fragen
conever ist eine datenbankbasierte Controlling- und ERP-Lösung (B2B-SaaS) für Film-, TV- und Werbeproduktionsfirmen im deutschsprachigen Raum. Geschäftsführung, Herstellungsleitung, Produktionsleitung und Controlling arbeiten mit demselben Zahlenstand — an einem Ort.
Handgepflegte Excel-Kostenstände und den manuellen Abgleich zwischen Buchhaltung, Forecast und Reporting. Nach jedem Journal-Import stehen die gebuchten IST-Kosten im Projekt-Kostenstand, ersetzen den Plan des Monats von selbst und rollieren dort mit dem Forecast — dieselben Zahlen erscheinen in Kostenstand, GuV, Cashflow und Dashboard.
Per Import aus der Finanzbuchhaltung: DATEV, Addison, SAP-CO oder Candis, Kontenrahmen typischerweise SKR03. Gebuchte Werte ersetzen die Planwerte des jeweiligen Monats automatisch — niemand pflegt Listen nach. Was die Buchhaltung noch nicht gebucht hat, kommt als vorläufiges IST dazu: freigegebene Belege, offene Rechnungen und vorbereitende Buchungen. Kontoauszüge lesen Sie als camt, CSV oder Excel ein.
Pro Konto und Monat ersetzen gebuchte IST-Kosten den Plan absorbierend; noch nicht verbrauchte Planwerte bleiben als Plan (verbleibender Forecast) stehen. Voraussichtliche Endkosten = IST + Plan + Obligo, also inklusive bereits eingegangener Verpflichtungen.
Ja. Budgets aus SESAM und Movie Magic Budgeting (MMB 7 und 10) importieren Sie direkt in den Kostenstand — genauso Excel, CSV oder PDF. Ab dann läuft das Budget in conever weiter: IST aus der Buchhaltung, Forecast, Obligo und Endkosten auf derselben Datenbasis. Wer neu kalkuliert, nutzt das eigene Kalkulations-Modul.
Nein — die macht weiter Ihr Steuerberater oder Lohnbüro. conever bereitet sie vor: Stammdaten kommen per digitalem Personalbogen, Verträge aus Ihren Vorlagen, und am Monatsende geht ein eingefrorener Lohnexport mit Projektverteilung und Korrekturen zum Vormonat raus. Die Personalkosten stehen vorher schon im Kostenstand, in der P&L und im Cashflow — aus den Verträgen, nicht aus einer Excel.
Ja, im Modell Enterprise. Ein KI-Assistent wie Claude liest über den offenen Standard MCP Kostenstände, P&L, offene Posten und Frühwarnsignale — nur lesend, nur verdichtete Zahlen, ohne Personal- und Belegdaten. Den Zugang erstellen Geschäftsführung oder Herstellungsleitung mit Ablaufdatum, jeder Abruf wird protokolliert.
Datenbank, Anmeldung und Dateien liegen auf Servern in Deutschland. conever arbeitet DSGVO-konform mit Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), verpflichtender Zwei-Faktor-Anmeldung, Rollenmodell und Mandantentrennung. Alle eingesetzten Dienstleister stehen in der Datenschutzerklärung. KI-Funktionen sind gekennzeichnet und nur mit Opt-in je Mandant aktiv.
Einen festen Betrag im Monat: Kostenstand 590 € (Kern plus zwei Module nach Wahl), Komplett 990 € (alle 16 Module), Enterprise 1.490 € (unbegrenzt) — netto, bei Jahreszahlung zwölf Monate zum Preis von elf. Die Einrichtung kostet einmalig einen Monatspreis. Alle Spielregeln stehen auf der Preisseite.
Gemeinsam starten
Wir richten conever gemeinsam ein: Kontenrahmen, Projekte, Benutzer, Datenmigration und Schulung. Welches der drei Modelle passt, klären wir dabei. Schreiben Sie kurz, worum es geht; wir melden uns mit einem Terminvorschlag für eine 30-Minuten-Demo.